Auslobung eines Architekturpreises

Textilmanufaktur, Umbau und Erweiterung, Ansicht des Innenhofes in der Martha Brautzsch Straße 13 in Halle (Saale)

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Architekturinteressierte kommen in Halle auf ihre Kosten. Die Stadt Halle hat als einzige deutsche Großstadt mit mehr als 200.000 Einwohnenden den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet überstanden. Das hallesche Stadtbild zeugt bis heute von einer reichen Tradition von der Romanik über die Gotik und die Renaissance bis hin zur Moderne.

In den vergangenen 30 Jahren konnte wertvolle Architektur saniert und damit erhalten werden. Im Ergebnis bildet die hallesche Altstadt zusammen mit den angrenzenden Gründerzeitvierteln ein einzigartiges Flächendenkmal. Darüber hinaus hat Halle neben prägnanten Beispielen der DDR-Architektur auch einige zeitgenössische Bauwerke von beispielhafter Qualität aufzuweisen. Aufbauend auf diesem Erbe soll die Auslobung des halleschen Architekturpreises der Förderung der zeitgenössischen Baukultur dienen und das Bewusstsein für eine qualitätsvolle sowie innovative und nachhaltig gebaute Umwelt stärken. Somit könnte ein Anreiz für Architekten sowie Bauherren geschaffen werden, sich bei den konkreten Planungsarbeiten von Anfang an auf Spitzenleistungen in Architektur und Stadtplanung zu orientieren und für unser Stadtbild positiv wirksam zu werden. Dafür setzen wir uns mit einem Antrag ein.

Architekturpreise werden neben Bund und Ländern auch durch eine Vielzahl deutscher Städte ausgelobt – wie etwa Leipzig, Dessau, Nürnberg und Köln. In der Regel können Objekte eingereicht werden, die in den vergangenen drei Jahren im Stadtgebiet fertiggestellt wurden. Zudem sind die Preise meistens undotiert und bestehen aus einer Urkunde sowie einer Plakette, die an den ausgezeichneten Objekten angebracht werden kann. Wir sind der Auffassung, dass sich die dafür entstehenden Kosten entsprechend im Rahmen halten sollten.

Diese Initiative auf dem Bürgerinfoportal der Stadt Halle (Saale) einsehen