Digitale Antragstellung statt Papierkrieg

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Eine Vielzahl von Vereinen und Initiativen kann bei der Stadt Fördermittel beantragen – von Sportvereinen, die einen Wettkampf veranstalten oder eine Sportstätte sanieren möchten bis hin zu sozialen Trägern, die zentrale Aufgaben für das gesellschaftliche Zusammenleben übernehmen wie die Hilfe für psychisch erkrankte Menschen oder die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen.

Die Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln ist aber auch im Jahr 2019 noch ein Papierkrieg. Aus diesem Grund fordern wir, dass zur zeitgemäßen Weiterentwicklung der Antragsverfahren die digitale Möglichkeit geschaffen werden. Der Online-Antrag soll dabei neben die klassische Antragstellung per Papier treten, die weiterhin möglich bleibt. Mit der Einführung einer Fördermittelsoftware, wird eine medienbruchfreie Vorgangsbearbeitung möglich – von der Beantragung über die Bearbeitung der Fördermittelanträge bis hin zum Erstellen des Zuwendungsbescheids. Verwendungsnachweise können eingereicht, der aktuelle Bearbeitungsstand eingesehen werden. In einigen Kommunen, wie etwa in Jena , ist dies bereits Praxis.

Bereits im Jahr 2018 wurde auf Antrag der damaligen Fraktion MitBürger im Zuge der Haushaltsberatungen ein Budget für die Einführung einer solchen Online-Antragstellung zur Verfügung gestellt, was jedoch bislang nicht umgesetzt wurde.

Der Antrag wurde zunächst im Hauptausschuss beraten und anschließend im Dezember 2019 beschlossen.